Mittwoch, 21. Januar 2015

Rezension: Das Herz des Bösen von Joy Fielding


Details:

ISBN: 3442477255
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2014
Seitenzahl: 384
Originaltitel: Shadow Creek
Taschenbuch




Der Inhalt:
Eigentlich wollte Val das Wochenende um ihren 40. Geburtstag mit ihren zwei besten Freunden in New York feiern. Doch daraus wird nichts, denn ihr zukünftiger Exmann durchkreuzt die Pläne. Statt sich also im Nobelhotel verwöhnen zu lassen Befindet sich Val nun mit ihrer Tochter und der neuen Freundin ihres Exmannes in den Bergen. Zur Unterstützung sind ihre Freunde mit von der Partie. Was die 5 allerdings nicht ahnen: Ein Mörderpärchen treibt in der Gegend sein Unwesen und wird auch den Weg der ungleichen Gruppe kreuzen.

Das Cover:
Durch die äußere Aufmachung kann sich dieses Buch nicht von der Masse abheben. Es handelt sich, meiner Meinung nach, um ein typisches Krimicover. Allerdings passt die einsame Hütte im Wald gut zum Inhalt, der deutsche Titel eher weniger.

Meine Meinung:
„Das Herz des Bösen“ ist mein erster Thriller von Joy Fielding. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Werk durch die Empfehlung in meiner Stammbuchhandlung. Erst im Nachhinein habe ich bemerkt, dass die Geschichte als Roman deklariert ist.
Schon die Einleitung fand ich mehr als fragwürdig. Wer kommt schon auf die Idee die neue vom eigenen Mann in den Urlaub zu kutschieren? Val wirkt für mich unsicher und fast weinerlich. Ihre Tochter, Brielle, dagegen ist der völlige Klischee Teeny. Alle Antworten sind patzig, sie denkt sehr egoistisch etc. Trotzdem bleiben beide Charaktere, abgesehen von den völlig übertriebenen Klischees, total blass. Halbwegs sympathisch waren mir nur Vals Freunde.
Eine richtige Spannung kann die ganze Zeit nicht aufkommen. Sobald der Täter erschien, habe ich sein wahres Gesicht entdeckt. Die Protagonisten natürlich erst gefühlte Ewigkeiten später. Auch über die Hintergründe der Täter wird wenig gesprochen, die Vergangenheit nur kurz angeschnitten. Im Endeffekt morden sie brutal und blutig, einfach weil sie Spaß daran haben. Das ist mir irgendwie zu wenig.
Auch das Ende konnte mich keinesfalls überzeugen. Es wirkte alles zu gestellt und an den Haaren herbeigezogen. Niemand trifft solche Entscheidungen wie Val und Co. 

Fazit:
Nur durch den halbwegs flüssigen Schreibstyl hat und die Grundidee es zu 2 Schmetterlingen gereicht.
Joy Fielding soll eine tolle Autorin sein, schade dass ich mit einem schwachen Werk begonnen habe. Ich werde ihr definitiv noch eine Chance geben, genügend Auswahl bietet die Autorin ja.

Kommentare:

  1. Joy Fiedling ist definitiv eine gute Autorin und dieses Buch ist als "Goody" ganz gut. Ich lege dir Lauf Jane Lauf und Im Koma ans Herz :)

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    1. Das habe ich schon mal gehört und mich für "Lauf Jane Lauf" entschieden :) Das wird dann in ein paar Monaten bei mir einziehen. Das Buch ist in meinem Geburtsjahr erschienen, komme mir jetzt doch ziemlich alt vor.

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  2. Huhu, ich hoffe, du hast nichts dagegen, dass ich deine Rezi auf meinem Blog verlinkt habe.

    Bin außerdem direkt deine neuste Leserin geworden

    Viele liebe Grüße
    Nelly von Nellys Leseecke

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