Donnerstag, 26. Mai 2016

Rezension: Wildrosensommer von Gabriella Engelmann





Wildrosensommer
von Gabriella Engelmann

Ein etwas anderer Engelmann-Roman

Details:

ISBN: 426518457
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 2. Mai 2016
Seitenzahl: 400
Ausführung: Taschenbuch
Preis: 9,99 €


Der Inhalt:
Im Licht der glitzernden Nachmittagssonne sieht es beinahe aus wie ein Schlösschen. Ein verwunschenes Schlösschen mitten auf der Elbe. Tatsächlich aber ist es ein Hausboot, das der allein erziehenden Mutter Aurelia in einem Bildband ins Auge fällt. Nun lässt die Sehnsucht nach einem idyllischen Zuhause wie diesem sie nicht mehr los. Denn seit dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes Nic fühlt Aurelia sich einsam und entwurzelt. Als sich wenig später die Gelegenheit ergibt, dieses Hausboot zu kaufen, sieht sie darin einen Wink des Schicksals – und zieht schon wenige Wochen später mit ihren widerstrebenden Töchtern, Katze Momo ,und vielen Träumen im Gepäck von München vor die Tore Hamburgs. Für die gelernte Floristin sind die Vier- und Marschlande mit ihren Rosenhöfen, alten Bauernkaten, Deichen und zahllosen Gärten ein Paradies. Doch auch Rosen im Paradies haben ihre Dornen …
(Beschreibung Amazon)
Das Cover:
Die Gestaltung des Romanes gefällt mir wirklich sehr gut. Der geschwungene Schriftzug und die Rosen harmonieren super. Hat meine Aufmerksamkeit definitiv auf sich gezogen.

Meine Meinung:

Auf den neuen Roman von Gabriella Engelmann hatte ich mich wirklich sehr gefreut und begann so auch gleich mit dem Lesen als er bei mir eingetroffen ist.

Wie schon in ihren anderen Werken beschreibt sie die Umgebung wirklich unglaublich schön. Während des Lesens hatte ich das Gefühl alle Orte mit eigenen Augen zu sehen.

Ebenso erging es mit mit den Charakteren, Diese sind wie immer wunderbar und detailiert ausgearbeitet. Jeder der erwähnten Personen kam mir real vor, jeder hatte eine eigene Persönlichkeit.
Besonders gut gefallen hat mir Coco. Die Freundin der Protagonistin.

Die ersten 100 Seiten nutzt die Autorin um ihre Protagonistin Aurelia, ihre Töchter und auch Coco kennen zu lernen und einige Eckdaten und Fakten über die Vergangenheit zu erfahren. Erst danach geht es von München nach Hamburg und dann geht es langsam los. Doch richtig spannend war es für mich leider an keiner Stelle.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, ist die esoterische und übernatürliche Schiene. Dies hat mich mehr genervt als gefesselt. Auch die vielen Blumennamen waren mir einfach zu viel.

Anders als der Klappentext vermuten lässt spielt das Geheimnis des Hausbootes für mich eine viel zu kleine Rolle. Außerdem war die Auflösung für mich absolut keine Überraschung.

Fazit:
In meinen Augen leider ein eher schwächerer Roman von Frau Engelmann. Settig und Charaktere waren allerdings wie immer zum dahinschmelzen.
3 / 5 Schmetterlinge

 
 

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